Friday, September 3. 2010
Minimoppel hat mich auf diese Grafik aufmerksam gemacht, die auf graphjam.com erstellt wurde.
Gut, die Graphjam-Bilder entbehren zwar allen wissenschaftlichen Grundlagen und dienen eher der Belustigung – wenngleich sie oftmals doch irgendwie wahr sind.
Und ganz offenbar gibt es Kunden, die außerhalb der Öffnungszeiten kommen, nicht nur hier bei mir. Nur ein kleiner Trost.
Richtig: Unfall- Verhütung Vergessen.
(Satellitenschüsselbastelei auf der anderen Straßenseite.)
Thomas Winkler hat mir einen kleinen Bericht geschrieben: Hallo Björn,
Als ich heute früh meinen Markt aufsperrte, fand ich vor der Eingangstüre wieder mal eine kleine Hinterlassenschaft, in Form eines großen blauen Müllsacks. Ziemlich ärgerlich holte ich ihn herein und bemerkte, dass er auch noch ausserordentlich schwer war. Wenn DAS auf dem mitgelieferten Bild dein Markt ist, was ich aber doch schon glaube: Sehr schön!
Aber es geht ja noch weiter: Normalerweise kommt so ein Sack ungeöffnet in die Tonne. Da wir hier den Müll nach Gewicht zahlen müssen, hab ich mich dazu druchgerungen, Gummihandschuhe zu holen und den Sack genauer unter die Lupe zu nehmen. Offenbar hatte jemand seinen Haushalt von Altlasten befreit. Jede Menge abgelaufene Lebensmittel zum Teil noch Orginal Verpackt, Flaschen, Marmeladengläser, Erdnüsse Gewürze und der gleichen mehr. Unter anderem ist mir auch das Fundstück der Woche aufgefallen. Ein kleiner deutscher Zeitzeuge aus vergangenen SPAR Tagen. Eine Süßstoff Packung mit MHD 2005 in meinem Müll. Du, als SPAR Marken Fan, willst das Teil vielleicht in Deinem Blog zeigen. Was die Leute im Müll mir wohl als nächstes Vererben werden? Lange nicht gesehen. Genau diese Süßstoff-Spender hatten wir in den ersten Jahren hier auch im Sortiment.
Diese Produktschiene, die "SPAR Bunten", vermisse ich sowieso schmerzlich. Es gab neben den "Sparsamen"-Discountprodukten eben auch richtig gute(!) Produkte aus dem gesamten Sortiment unter der Marke "SPAR". Naja, das ist Vergangenheit.
Aber Süßstoff mit MHD 2005... Der ist alt.
Nach meinem "Pflanze nicht Essen!"-Blogeintrag vom 31. Juli hatte mir Lilly ein Foto aus ihrer Heimat (Australien) geschickt, das eigentlich noch einen gewaltigen Schritt schlimmer ist.
Es wird doch tatsächlich davor gewarnt, die Blumenerde zu essen. Oh, mündiger Bürger, wohin gehst du..?
(Trotzdem natürlich vielen Dank für das Foto.)
Thursday, September 2. 2010
Holger hat mir ein Foto eines SPAR-Marktes in Österreich zukommen lassen. Dazu schreibt er: Moin moin Björn,
richtig schön mal wieder Moin sagen/schreiben zu können, hier in Mayrhofen bekomme ich immer nur ein "Morgen sagt man hier nur bis 9 Uhr!" zu hören.
Im Ort Mayrhofen, im Zillertal, Tiro, Österreich habe ich einen SPAR-Markt für Dich fotografiert. Grillgut gab es da leider noch nicht zu kaufen, so dass wir uns mit Bratwürsten zufrieden geben mussten. Hier im Tal ist bestes T-Shirt Wetter – auf dem Berg kann man aber trotzdem gut Skifahren. Vielen Dank natürlich auch für dieses Foto!
Momentan haben wir "Wodka Gorbatschow"-Eisgläser im Sortiment. Kleine 2cl-Gläser aus Eis. Tiefgefroren, logischerweise. Ob wir die dauerhaft bekommen können oder ob das jetzt nur eine einmalige Bestellmöglichkeit war, weiß ich gerade gar nicht. Aber auf jedenfall mal ein witziger Artikel.
Gestern Abend hatte übrigens ein Kunde eine Packung dieser Gläser und ein paar Dosen Energydrink gekauft. Ob er dachte, dass sich Hochprozentiges in der blauen Schachtel befindet? Hoffentlich war die Enttäuschung nicht allzu groß.
Big Yogi hat eine Frage: hi björn,
lange lese ich nun in deinem blog, aber aus aktuellem anlaß habe ich nun mal eine frage:
wann dürfen, bzw. wann liefern deine lieferanten an? ab welcher uhrzeit ist das denn okay? Nun, die Nachtruhe endet um 6 Uhr. Da wir hier auch erst gegen 6 Uhr anfangen, ergibt sich so eigentlich immer, dass die Lieferanten auch erst ab 6 Uhr tätig werden.
Nach 22 Uhr bekommen wir auch keine Ware mehr. Die letzten Lieferanten sind, wenn es sich wirklich mal verzögert, am späten Nachmittag oder frühen Abend dran.
Wenn mal irgendwelche außergeöhnlichen Zeiten sein müssen (oder auch während der Nachtschicht waren), achten wir zumindest darauf, dass alles möglich leise vonstatten geht, denn zu nachtschlafender Zeit wirken selbst relativ leise Geräusche schon laut. Aber das ist ja zum Glück vorbei.
Wednesday, September 1. 2010
Kurioses Fundstück im Wurstblog.de:
Ob die Kunden den Unterschied bemerken würden, wenn diese Karte plötzlich über der Eistruhe hinge?
Bild von Jan aus dem Kaufland in Halle / Saale.
Gleich zugreifen.
Von Fritz habe ich ein Foto bekommen, das er Anfang des Jahres in Hong Kong gemacht hat. Ob es wirklich nur ein außergewöhnlich günstiges Angebot oder doch ein Fehler in der Preisauszeichnung war, blieb ungewiss. Auf jeden Fall haben sie damals beschlossen, vier Dosen (statt der geplanten zwei) zu kaufen.
(PS: 2 Dosen Bier 14,50 HK Dollar, 1 Dose Bier 15,10 HK Dollar...)
Am 17. Juli hatte mir Martin das folgende Bild geschickt. Dazu schrieb er folgende Zeilen: Hallo Björn,
mitte letzter Woche war ich mal wieder bei meinem Discounter um die Ecke hier in Berlin einkaufen. Nuja, ich habe es probiert.
Ich dachte erst die Kühlung wäre defekt, aber nein, es war schlicht und ergreifend alles ausverkauft.
Getränkeabteilung sah ähnlich aus  In der Getränkeabteilung glaube ich die Leere sofort.
Aber dass das Kühlregal ohne technischen Defekt so aussah, wundert mich. Nicht, dass es nicht möglich sein kann, aber komplett leer ist schon kurios – und das ohne Kühlanlagenausfall oder streikende Lieferanten?!?
Jens hat mir folgende E-Mail geschrieben: Hey Björn,
ich wohne hier in der Nähe eines NP Supermarktes. Bei der Renovierung vor ein oder zwei Jahren bekam der Laden auch eine neue Kühltheke, die seitdem immer mal wieder ausfällt. Hier in Osnabrück hatten wir am Wochenende Temperaturen um die 36-37 Grad [Die Mail ist schon ein paar Wochen alt. B.H.] und das Ding hat wieder mal seinen Geist aufgegeben. Laut der Mitarbeiterin gerade hatte die Theke heute in der Früh noch 25 Grad und die Lebensmittel darin sind komplett in die Tonne gewandert.
Meine Frage: Hast Du eine Ahnung, ob und wie man sich als Ladeninhaber gegen den immensen Schaden versichern kann, der bei sowas entsteht?
Und welche gesetzlichen Schranken gibt es eigentlich, um den verkauf von kurzzeitig gekühlter Ware (abseits von dem extremfall hier) zu
unterbinden. Laut der verkäuferin dürfen die nichts mehr verkaufen, was im Sommer auch nur stundenweise ungekühlt gelagert wurde - auch nicht z.B. zum halben Preis. Sowas ist ärgerlich, aber kann leider immer mal passieren und ist hier selber schon hin und wieder vorgekommen. Meine Tiefkühlware liegt hier zum Glück in insgesamt elf voneinander unabhängigen Kühlgeräten, so dass ein Ausfall immer nur maximal einen verhältnismäßig kleinen Teil der Ware vernichtet.
Es gibt Kühlgut-Versicherungen, aber die sind relativ teuer und meiner Meinung nach deshalb nicht sonderlich sinnvoll. Zumindest nicht für den durchschnittlichen Supermarkt.
Verkauft werden darf die Ware übrigens tatsächlich nicht mehr. Ob reduziert oder nicht spielt dabei keine Rolle. Das aufgedruckte MHD ist unverändert, aber die Ware wird mit großer Wahrscheinlichkeit vorher verderben oder mit (deutlich) mehr Keimen versetzt sein.
Sicherlich würde beim unmittelbaren Verzehr nichts passieren – aber das kann man nicht jedem Kunden so vermitteln. Die meisten würden die Sachen mit nach Hause nehmen (noch eine Unterbrechung der Kühlkette) und ggf. bis zum Erreichen des MHD im Kühlschrank (der aus Energiespargründen nicht 7 sondern 12 Grad hat) lagern und sich dann irgendwann wundern, wenn sie Magenschmerzen bekommen...
Ich hasse es, Lebensmittel wegwerfen zu müssen – aber in diesem Fall wäre es einfach angebracht!
Nee, nee, nee... Da bestellt man eine Palette mit relativ günstigen Gurken in (jaaaa, kein Kommentar dazu) Plastikeimern - und dann sehen nach eine Weile etwa zehn Prozent der Pötte so aus, wie auf dem Foto. Naja, man lernt daraus und bestellt so einen Artikel eben nicht noch einmal...
Grr... Welcher Held hat wohl gestern Abend am Backofen den Temperaturregler auf null Grad gedreht?
Und ich wunderte mich, dass die ersten Brötchen des Tages einfach nicht braun werden wollten.
Tuesday, August 31. 2010
Schilderung von Gregor:
Ein Kunde kauft zweimal das " Pitu-Starterset". Während der Abrechnung der ec-Karte entwickelte sich folgender Dialog: Kassierer: "Ja, dann mal guten Start."
Kunde: "Ja nee, ist eher so zum Ausklang einer Party gedacht, quasi der Rausschmeisser, meine Fete ist am Ende."
Kassierer, grinsend, "Ja, dann halt ein schönes Ende!" Doppeldeutigkeit wird bewusst, alle schmunzeln, Kunde packt ein und verabschiedet sich mit " Dir auch".
Hrhr.
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