Ich hatte vor ein paar Jahren mal eine Idee für einen Aprilscherz hier im Blog: Für einen Tag, mutmaßlich der erste Tag in einem April, wollte ich die komplette Website hier mit Werbung zupflastern. Links in den Blogeinträgen, Banner zwischen den Blogeinträgen, Banner in der Seitenleiste und sogar der blaue Hintergrund wäre in einem perfekten Szenario in Werbung verwandelt worden.
Abgesehen von neuerdings ab und zu mal Hinweise auf unser Projekt Triton-Reisen gibt es und gab es hier ja noch nie wirklich Werbung (Außer den mit einem neuen Gerät belohnten Beitrag über das Alienboard, die Firma gibt es inzwischen auch schon nicht mehr ...) und so dachte ich, dass dieser Kulturschock für euch Irren da draußen genau richtig gewesen wäre.
Aber …
Technisch scheiterte es einfach daran, dass ich für diesen Gag intensiv in die Datein der Blogsoftware hätte eingreifen müssen. Skripte und vor allem Style Sheets hätten verändert werden müssen. Alleine der Aufwand, da die richtigen Dateien und Angriffspunkte zu finden, wäre in keinem Verhältnis gewesen. Abgesehen davon habe ich quasi keine Ahnung von CSS und um da zu einem Ergebnis zu kommen, hätte es viel Mühe und viel Hilfe benötigt.
Überhaupt hatte ich mir anfangs auch überhaupt keine Gedanken gemacht, WOFÜR diese Werbung überhaupt hätte sein können. Reale Firmen und Produkte? Keine gute Idee. Irgendwelche Fantasiemarken? Das hätte ja NOCH MEHR Arbeit bedeutet.
Daher war es nie zu diesem Aprilscherz gekommen und jetzt wisst ihr auch, dass ihr ihn nie zu sehen bekommen werdet.
Als Reaktion auf die "Aufrunden bitte!"-Aufkleber hatte Jakob in diesem Kommentar ein KI-Bild verlinkt, das ich auch hier unten in den Beitrag eingebunden habe. Der Haltbarkeit von irgendwelchen Cloud-Diensten traue ich nämlich nicht und bevor es für immer verschwunden ist, rette ich es lieber …
Der virtuelle "Aufrüsseln, bitte"-Aufkleber ist natürlich sehr süß und würde auch viel besser zum Thema Elefanten passen – aber wie Kommentator "bli" schon richtig vermutet hat: Verstehen das die Kunden?
Und noch mehr: Ist der Aufwand, solche Aufkleber produzieren zu lassen, die paar Cent wert, die da als Spende im Laufe der Zeit zusammenkommen? Da kann ich besser die Summe, die ich für den Druck der Aufkleber bezahlen müsste, direkt an den REA e.V. überweisen, das ist vermutlich um ein Vielfaches sinnvoller …
Gute 1,1 TB ausgehende Daten von meinem Server in einem Monat – ich glaube, das ist ein absoluter Rekord in der gesamten Geschichte dieses Blogs. Klar spielten die durch meinen YouTube-Boykott auf meinem eigenen Server liegenden Videos da keine ganz unbedeutende Rolle, aber so gibt es jedenfalls keine Werbung.
Letzte Woche habe ich ein kleines Päckchen bekommen. Darin war neben einem Haufen Verpackungsmaterial auch ein Brief von Blogleser Stephan. Lest selber:
Das "badende Rüsseltier" ist ein kleiner Keramik-Elefant, der in einem etwa zwölf Zentimeter durchmessenden Keramik-Waschzuber hockt. Der kleine Rüssler sitzt jetzt mitsamt Badewanne in einer der kleinen Vitrinen hier bei mir im Büro.
Vielen Dank für die gelungene Überraschung, ich habe mich sehr gefreut. Wenn auch ohne viele und pathetische Worte an dieser Stelle.
Zu dem Blogeintrag mit der Supermarkt-Plüschkollektion hatte Kommentator "Das einzig Gute" (Wo ist der eigentlich plötzlich abgeblieben?) noch dieses Bild von "mir" als Plüschversion inklusive Plüsch-Elefant im Einkaufswagen diesem Kommentar hinterlassen.
Das Bild muss auf jeden Fall unabhängig von einem Bilder-Hoster erhalten bleiben und so hatte ich es natürlich lokal gesichert und mir all die Monate noch vorgenommen, es hier noch mal auch all denen zu zeigen, denen es im Kommentar entgangen ist.
Vielen Dank an Blogleser Markus, der mir in den letzten Tagen nebst einem kleinen Poster eines ebenfalls kleinen Elefanten auch fünf Euro in Bargeld als Spende für die Elis geschickt hat. Von mir gibt es verdoppelnderweise auch fünf Euro dazu, macht insgesamt 10 € für den REA e.V. / David Sheldrick Wildlife Trust.
Ich versuche ehrlich immer irgendwie, auf E-Mail-Zusendungen zu reagieren, aber aufgrund der vielen Dinge, die man zum einen ansonsten noch zu tun hat, kombiniert mit der Tatsache, dass der Betrieb dieses Blog nicht zu den lebensnotwendigen Dingen gehört, rutscht eben doch immer mal was durch.
Nehmt es mir also bitte nicht übel, wenn ich mal keine Antwort schreibe und/oder das Thema hier keinen eigenen Beitrag bekommt. Das soll kein pauschaler Rundumschlag sein und bedeuten, dass ich ab jetzt sämtliche Mails gepflegt ignorieren werden. Nachdem eine Mail hier nun über fünf Jahre unbeachtet herumlag, dachte ich, ich könnte das Problem hier doch mal für alle noch einmal ausdrücklich erwähnen.
Falls euch das Anliegen wichtig ist und ihr das Gefühl habt, es könnte hier durchgerutscht sein, schreibt mich einfach nach einer Weile noch einmal an. Es ist kein Mutwillen.
Ich bin momentan dabei, ein paar Altlasten und alte Zusendungen und Notizen fürs Blog hier durchzuarbeiten. Unter anderem war da noch eine E-Mail von Sven, die er mir im Dezember 2020 geschickt hatte und wo er mir ein paar Fragen zur Deutschlandcard stellte.
Seine Fragen waren vor allem technischer Natur, es ging darum, dass die Karte, wenn er sie digital auf dem Handy hat, in manchen Geschäften vom Handy gescannt werden können, bei Edeka und Netto dieses jedoch nicht möglich sei.
Ich hatte damals ad hoc keine Antwort auf diese Frage und wollte sie "später mal" beantworten. Ende 2020 haben wir uns vor allem mit Corona herumgeschlagen und so geriet diese Mail im großen Stapel in Vergessenheit.
Ich glaube, die Frage kann ich aber nun doch noch beantworten: Ich vermute, dass es an den Scannern lag. Die klassischen Laserscanner, wie es sie mehrere Jahrzehnte in vielen Supermärkten gab, können nicht ein Bild von einem Display scannen. Das funktioniert nur mit anderer Technik, nämlich Scannern mit Bildsensoren. Die haben wir inzwischen alle, aber dafür haben wir die Deutschlandcard nicht mehr, der technische Hintergrund hinsichtlich des Scannens einer Karte vom Handy dürfte aber der selbe sein.
Ich wünsche euch allen ein paar ruhige Ostertage. Bei uns in der Firma war es wie immer sehr aufregend und anstrengend und auch wir werden diese zwei freien Tage zu Hause in aller Ruhe genießen.
Dieses Bild hatte Ines vor zwei Jahren mal auf unseren Instagram-Kanal verfrachtet. Nicht, dass wir einen solchen Aufsteller voller Lindt-Goldhasen in diesem Jahr hier im Laden stehen gehabt hätten. Sie sehen zwar toll aus und sind auch ein immer wieder interessantes Fotomotiv, nur nach der Pleite im letzten Jahr und den bekanntlich gestiegenen Preisen, hatten wir uns in diesem Jahr deutlich weniger Schokolangohren gegönnt.
Ein turbulentes und anstrengendes Jahr liegt hinter uns und was uns 2026 bringen wird, werden wir sehen. Die Situation hier in Bremen hinsichtlich Kriminalität und Ladendiebstählen wird mit Sicherheit (no pun intended) nicht besser, aber eine Weile werden wir hier noch durchhalten, ist ja klar. Ich kann euch ja nicht ums Blog bringen.
Kommt gut rüber, Freitag geht es hier in der Firma turbulent weiter und ich bin sicher, dass sich die blogbaren Ereignisse auch im nächsten Jahr reichlich ergeben werden …
Ein paar Minuten werden wir noch hier sein, aber dann fahren auch wir nach Hause und werden die zweieinhalb ruhigen Tage daheim genießen. Ich wünsche euch allen ein paar schöne Feiertage, hier im Blog geht es am Samstag mit dem gewohnten Rummel weiter …
Dem einen oder anderen von euch da draußen wird eventuell schon aufgefallen sein, dass das Blog hier seit einer Weile in einer etwas abgespeckteren Version läuft, als man es viele Jahre gewohnt war. Der Spamschutz und die Registrierungsfunktion funktionieren nicht mehr so, wie sie sollen, die Smiley-Auswahlliste ist weg, die Tags auch und auch sonst läuft momentan nicht alles ganz so rund, zumal auch die Blogsoftware aus technischen Gründen nicht aktualisierbar ist. Hier läuft also ein älteres Serendipity mit teilweise veralteten Plugins. Ganz fürchterlich, aber spontan nicht zu ändern.
Das Problem ist, dass auf meinem alten Server gar nichts mehr geht, da dort uralte Software drauf ist, die nicht mehr supported wird. Es ist daher leider nicht mit einem kleinen Umzug getan. Mit Hilfe von Manitu muss ich mit allen meinen Webinhalten auf einen neuen Server umziehen und dann muss die Blogsoftware in kleinen Schritten immer weiter aktualisiert werden, was leider nicht in einer einzelnen Hauruck-Aktion klappt, bis sie die aktuelle PHP-Version kann.
Da das alles recht aufwändig und bei Manitu zum Jahresende wie in vielen anderen Unternehmen auch die Zeit knapp ist, werden wir uns noch eine Weile mit dem momentanen Zustand abfinden müssen.
Aber im Januar soll es passieren. Ich freue mich schon darauf.
Im Gespräch mit meinem Mitarbeiter Gregor kamen wir irgendwie auf das Thema KI zu sprechen und dass man Ergebnissen, die Chat GPT und andere Systeme ausspucken, nicht glauben und sie schon gar nicht unreflektiert verwenden sollte. Ich führte mein beliebtes Beispiel an mit dem Schüler, der im Geschichtsunterricht eigentlich eine Niete ist, sich aber sein Referat über das alte Rom von einem LLM generieren lässt. Der kann doch gar nicht überprüfen, was davon wahr und was falsch ist, der Lehrer sollte es dagegen sofort bemerken. Peinlich, sehr peinlich, wäre das.
"Ich zeig dir das mal mit einem Beispiel, wo wir die Fakten sofort und absolut lückenlos bis ins Detail nachvollziehen können", sagte ich zu Gregor und tippte in die Eingabezeile von ChatGPT folgendes Propt ein: "Schreibe mir nach Internetrecherche einen kurzen Aufsatz über den Blogger shopblogger.de, 150-200 Wörter."
Ich rechnete mit wilden Halluzinationen und zusammengewürfelten Texten und natürlich der Erwähnung des Herrn Krautkrämers und anderen kruden Formulierungen. Entweder hat ChatGPT einen Glücktreffer gelandet oder inzwischen doch echt gewaltige Fortschritte gemacht. Ich muss zugeben, dass an diesem Text, nach obigem Prompt von ChatGPT erstellt und 1:1 hier hineinkopiert, absolut nichts auszusetzen ist:
Der Blog Shopblogger wird von Björn Harste betrieben und bietet seit über 20 Jahren Einblicke in den Alltag eines kleinen Supermarkts – spannend, unterhaltsam und unaufgeregt zugleich.
Harste schreibt aus erster Hand: Von kuriosen Etikettierungsfehlern über Begegnungen mit Kund:innen bis hin zu detaillierten Beobachtungen im Bereich „Leergut“ oder Lieferantenprozessen. Seine Texte wirken persönlich und lebendig, oft mit einem humorvollen, teils ironischen Ton („Kurioses und Firlefanz“ ist eine seiner Kategorien).
Nicht zuletzt wirkt Shopblogger wie ein digitales Archiv – über Jahre hinweg gehalten – in dem Harste Veränderungen, Ideen und Alltagsereignisse seines Einzelhandelsbetriebes dokumentiert. Er selbst schreibt: „Inzwischen sind unfassbare 20 Jahre vergangen … und hier haben sich mittlerweile fast 30.000 dieser belanglosen Schnipsel angesammelt.“
Für Leser:innen, die hinter die Kulissen des Supermarkts schauen möchten – mit echten Erlebnissen, nicht mit Marketing-Sprech – ist Shopblogger eine sehr empfehlenswerte Lektüre.