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Nicht effektiver Diebstahlsschutz bei Kaufland

In einem Kaufland-Markt hat Ines unter anderem diese beiden Packungen "Blox Fruits"-Kuscheltiere entdeckt. So ein Plüschdings kostet 15 Euro und dementsprechend hat Kaufland sie mit Warensicherungen versehen.

Die helfen nur gar nichts, wenn die Leute die Schachteln aufreißen und die Viecher einfach ohne die vor Diebstahl aber nicht vor Öffnung gesicherte Verpackung mitgehen lassen. Die beiden Bilder stehen hier übrigens nur stellvertretend, augenscheinlich war der gesamte Bestand dieser Ware in dem Markt geklaut worden. Weiter hinten im Regal lagen noch etliche genauso geöffnete Schachteln …




Somalische Sambusa

Unsere neuen Nachbarn (Nicht mehr ganz so "neu" nach inzwischen über anderthalb Jahren) sind nicht nur nett, sondern sie verwöhnen uns auch regelmäßig mit hier nebenan der Küche zubereitetem Essen. Manchmal mit Hühnchen auf Reis, aber mit aller Regelmäßigkeit mit Sambusas, dreieckigen und mit Hackfleisch gefüllten Teigtaschen mit schwankendem Schärfegrad.

Die sind sehr lecker (und bestimmt unendlich kalorienreich (das eine ergibt sich aus dem anderen …)) und finden hier bei uns im Team immer reißenden Absatz. Wir haben (soweit ich weiß) nur einen Kollegen, der da nicht gerne zugreift. Eigentlich verkaufen sie diese Snacks an Moscheebesucher, aber wir werden regelmäßig so verwöhnt. Echt lieb. :-)

(Aber es ist ja nicht nur ein Nehmen, im Rahmen unserer Möglichkeiten geben wir ja auch.


Das Ende der Billard Galerie

Die Reste des Gebäudes, in dem sich bis vor ein paar Monaten noch die Billard Galerie befunden hat, sahen heute früh so aus. Da es aus der Richtung unentwegt rumpelt, dürfte sich das bis heute Abend erledigt haben, zumindest als erkennbare Gebäudestruktur.

Bis das Grundstück für den Neubau der Studentenwohnungen vorbereitet ist, dürfte es noch einige Zeit dauern. Da war ein Garagenhof und wer weiß, was an Altlasten in dem Boden zu finden sein wird.

Aber wenn die Hütte erst einmal steht, dürfte uns das einige neue Kunden bringen, ist ja auch nicht so schlecht – wann auch immer das sein wird. ;-)


Wasser für die Vögel

Gestern schon und auch heute wieder haben wir die Schlaglöcher hier auf dem Hof mit Wasser gefüllt. Bei den aktuellen Temperaturen sind immer wieder Vögel hier, die daraus trinken und diese Chance möchten wir ihnen nicht nehmen …


E-Bike am Tor

Mit den Betreibern der Moschee kommen wir wirklich gut zurecht, mit den Besuchern hatten wir auch noch keine Probleme, aber es sind nicht nur helle Kerzen darunter. Einer hat zum Beispiel sein E-Bike (Pedelec) nicht nur bei uns am Zaun, sondern direkt an eines der Tore angeschlossen.

Während er beten war, musste einer meiner Kollegen da durch, zum Glück ebenfalls nur mit dem Fahrrad, so dass es für ihn reichte, das Tor nur ein wenig zu öffnen. Hätte jemand mit dem Auto rein oder raus gemusst, wäre es blöder gewesen. Gut, das hätte man auch lösen können, indem man das Fahrrad anhebt und mitsamt Tor bewegt, aber das wäre vermeidbarer Aufwand gewesen.

Der Eigentümer des Rades hätte natürlich auch rauskommen und sein Fahrrad losschließen können. Aber der war wie gesagt mitten im Gebet. Mir hat mal jemand gesagt, dass "Gebet unterbrechen" haram sei. Bei dem Klientel der "alten" Moschee war es häufiger und seit weit über einem Jahr gar nicht mehr notwendig, aber ich hatte mir irgendwann angewöhnt, den Leuten zu sagen, dass rücksichtsloses Parken auch haram ist. Das hat immer wieder für erstaunlich verständnisvolle Blicke gesorgt.


Schuh auf dem Hof

Auf dem Hof, etwa zwei Meter hinter dem Zaun, lag ein einzelner Plastikschuh. Er sah aus wie einer von Crocs, ob es ein Original oder irgendeine Kopie war, kann ich nicht sagen. Aber wieso lag der da?!

Wieso?

Weil spielende Kinder auf dem Nachbargrundstück sich den etwas zu schwungvoll zu- und damit in hohem Bogen über unseren Zaun geworfen haben. Nun liegt er natürlich schon längst wieder auf der anderen Seite des Zaunes. :-)


Verwirrendes bei Hornbach

Als ich in den letzten Tagen beim Hornbach hier in der Neustadt war, staunte ich nicht schlecht, während ich in der kleinen Schlange vor der Kasse wartete. Dass man immer mal in Baumärkten auch Lebensmittel (Meistens Getränke, Eis am Stiel, Schokoriegel) findet, ist ja relativ normal.

"Warum verkaufen die jetzt Speiseöl???", wunderte ich mich ein paar Sekundenbruchteile lang, dann entdeckte ich den Aufdruck "Scheibenklar" auf den Flaschen.

Die Farbe ist aber auch genau getroffen:


Späti an die Ecki, äh, Ecke

Auf unserer Straßenseite und nur rund 130 Meter die Straße runter, an der Kreuzung genau gegenüber vom Penny-Markt, entsteht derzeit offenbar ein neuer begehbarer Kiosk, die ich immer nur als Quick-Shop bezeichne; andere bezeichnen sie als "Späti", was nun auch hier auf den Schaufenstern steht. Grundsätzlich ist gegen zusätzliche Nahversorgung natürlich nichts einzuwenden und ich glaube auch nicht, dass dieses Geschäft mich in die roten Zahlen zwingen wird. Da ist wohl eher der Penny gefährdet, der nur eine Straßenüberquerung entfernt ist.

Trotz dieser pauschal erst einmal entspannten Herangehensweise beobachte ich die Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Nicht wegen dieses konkreten Geschäfts und des oben erwähnten Umsatzes, zumal ich die neuen Betreiber auch gar nicht kenne und demzufolge absolut nichts über sie weiß, sondern wegen eines allgemeinen Problems, das uns im Einzelhandel (zumindest hier in Bremen und bei uns im Speziellen) seit Jahren begleitet.

Es gibt zwei Arten von Ladendieben. Die einen klauen mehr oder weniger Ware für sich selber. Die anderen, und das sind die gefährlichen, klauen im großen Stil, oft für die Geldbeschaffung, um davon den nächsten Schuss kaufen zu können. Das sind die, die mit einer Sporttasche oder einem Rucksack voll möglichst viel hochwertige Ware rausschleppen, um diese dann irgendwo zu versetzen. Schokolade, Nüsse, Alkohol, Kaffee, Käse, Butter, Drogerieartikel, eben das ganze Programm, das ihr hier von mir schon kennengelernt habt. Dass es viele Läden hier in Bremen gibt, die solche Dinge ankaufen, weiß ich schon lange. Ines hatte mal einen Ladendieb gefragt, wieviel Geld er bekommt. Wenn die Antwort ehrlich war, lag der Betrag bei etwa 10% des eigentlichen Verkaufspreises. Und die Frage, wer sowas hier in Bremen ankauft, beantwortete der Junkie ebenfalls: "Jeder Kiosk in der Stadt." Klassische Kioske gibt es kaum noch, aber gemeint waren die begehbaren Varianten, in denen man auch Edeka-Eigenmarkenkäse und Gepa-Schokolade bekommt. Wer solche Artikel dort kauft und nicht misstrauisch wird … Aber das ist ein anderes Thema.

Für "professionelle" Ladendiebe sind kurze Wege und schnelle Absatzmöglichkeiten natürlich attraktiv. Ich bin ganz sicher, dass der Quickshop hier in der Parallelstraße, in den einer meiner LDs mit einem Karton Käse verschwunden war und mit dem Mitarbeiter bereits schon hinter dem Tresen stand, als wir den Laden betraten, auch in diese Kategorie gehört. Ein Polizist hatte mir gesagt, dass er den Mann kennen würde und dass der Laden sicherlich keine Hehlerware ankaufen würde, aber was hätte der Ladendieb sonst da machen sollen, als er den Käse auf dem Fußboden auszubreiten begann?

Zurück zur Entwicklung hier an der Kreuzung: Der erste Gedanke, der mir als Einzelhändler durch den Kopf ging, war: Falls unsere üblichen Verdächtigen irgendwann einen Abnehmer für geklaute Ware suchen sollten, müssen sie künftig immerhin nicht mehr so weit laufen. Keine Unterstellung, nur eine Befürchtung.

Ob der neue Laden in diesem Geschäftsmodell irgendeine Rolle spielen wird? Das weiß ich nicht. Dafür gibt es derzeit auch keinerlei Anhaltspunkte und daher will ich auch niemandem pauschal und vorverurteilend irgendetwas unterstellen. Ich hoffe ausdrücklich, dass es ein ganz normaler, sauber geführter Betrieb wird. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn sich meine Skepsis als völlig unbegründet erweist. Aber ich gebe ehrlich zu, dass ich bei dem Thema das sprichwörtlich gebrannte Kind bin und ich mir darüber schon in den letzten Tagen einige Gedanken gemacht habe.


Uiuiui …

Ich sag jetzt nicht, welcher Markt das ist, aber dieser Hinweis erscheint beim Google-Profil eines Supermarktes hier im Großraum.

Ich glaube, ich würde mich eher zweifelhaften 1-Sterne-Abwertungen stellen, als mir die Blöße eines solchen Hinweises zu geben.

Screenshot Google-Rezensionen

Das Problem stand offenbar vor der Kasse

Ich hatte mir von einem anderen Edeka-Markt hier in Bremen die Google-Rezensionen angesehen und war über eine Bewertung gestolpert, die nur einen Stern hatte und mit folgendem Satz anfing: "Habe die SB-Kasse genutzt und erst zuhause gesehen, dass ein Artikel gleich dreimal berechnet wurde. […]"

Ja, so habe ich auch geguckt.

Hof für Opferfest

Meine Nachbarn haben gefragt, ob sie Mitte der Woche unseren Teil vom Hof für eine große Zusammenkunft (Frühstück) zu Beginn ihrer Feiertage nutzen dürfen. Der Platz im Gebäude und auf deren Grundstück würde für alle erwarteten Besucher zu knapp werden.

Gerne würden sie schon abends unsere Fläche vom Hof betreten und nutzen können, damit am Abend / in der Nacht alles aufgebaut und vorbereitet werden kann.

Früher [tm] hätte ich sicherlich darauf bestanden, dass das Tor ununterbrochen abgeschlossen sein muss, wenn keiner hier ist. Nach dem Einbruchversuch wäre wohl zu verstehen gewesen, dass das aus Sicherheitsgründen unumgänglich ist.

Aber ganz ehrlich: Jetzt mache ich es gerne.

Müll vor dem Laden

Vorhin kamen zwei Mitarbeiter vom Ordnungsamt hier rein und wollten ganz vorwurfsfrei wissen, ob wir eine Ahnung hätten, von wem der Müll stammen könnte, der hier vor del Laden auf einer der Baumscheiben liegt. Ein auseinandergefledderter Haufen an Tüten und Müllsäcken, der sich dort im Wind verteilt.

Wir hatten keine Ahnung. Die Chance, dass den Abfall dort jemand von den Mietern hier aus dem Haus abgeworfen hat, ist da, logisch. Aber es hätte genauso gut natürlich auch jeder andere Mitbürger sein können. Kurz: Wir konnten nicht helfen. Die beiden Herren wollten die Verschmutzung der Stadtreinigung melden, damit sie beseitigt wird.

Wir einigten uns darauf, dass, sofern das Zeug da morgen Abend noch liegen sollte, es den Weg in unseren großen Restmüllbehälter finden wird, der nämlich am Freitag geleert wird.


Auch in anderen Edeka-Märkten …

… gibt es technische Probleme.

Bislang sind wir ja immer ganz gut davongekommen und ich reiße mich auch nicht darum, dass sich das noch zum Negativen verändert.

Vergesst den Gedanken, dass man dem Markt doch meinen alten Backofen anbieten könnte. Die Backprogramme sind heutzutage so komplex und jeweils an die unterschiedlichen Produktkategorien angepasst, dass mit dem alten Ofen, der im Grunde nur "an" und "aus" kann, nicht viel anzufangen sein wird.