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34m³ Wasser?!

Habe die Nebenkostenabrechnung für meine Halle bekommen. Nicht ganz positive Überraschung: Ich soll rund 200 Euro nachzahlen und mein zukünftiger monatlicher Abschlagsbetrag hat sich fast verdoppelt. Was zum Henker soll das denn?! Und vor allem: Wie soll ich denn da bitte so viel Wasser verbraucht haben? Mal einen Kaffee kochen und zwischendurch mal Hände waschen oder pinkeln gehen reicht gerade, dass sich das Zählwerk nicht festsetzt. Aber von den berechneten 34.000 Litern müsste ich ganz, ganz weit weg sein.

Die Crux lag in der im April getauschten Wasseruhr. Der Monteur hatte darauf nämlich ziemlich deutlich den Bestand des alten Zählers notiert (33 Kubikmeter), die neue Uhr stand bei nullkommairgendwas Kubikmetern, die ich dann auf einen aufgerundet habe. Irgendwie war ich aufgrund des hinterlassenen alten Zählerstandes der Meinung, beide Werte addieren zu müssen – und so hatte ich 34m³ angegeben. War aber Quark, denn den Wert der alten Uhr hätte ich ignorieren müssen.

Korrekturabrechnung folgt.

Bäume an der Halle

Gar nicht wegen den Stürmen in der letzten Woche, sondern eher ganz allgemein muss ich mir unbedingt mal Gedanken darüber machen, was ich mit dem Baumbestand bei mir an der Halle mache. Ich leide einen schweren inneren Gewissenskonflikt, denn einerseits bringe ich es einfach nicht über's Herz, diese beiden großen Nadelbäume zu fällen (kürzen ist bei Nadelbäumen aus optischen Gründen nun eher gar keine Option), andererseits stehen sie so dicht am Gebäude, dass mir zwar auch große Äste, vor allem aber die ständig herabrieselnden langen Nadeln der Kiefern ernsthaft zu schaffen machen. Regenrinnen und Fallrohr verstopfen damit leider extrem und auch diese Gittereinsätze, die man in die Regenrinnen legen kann, haben kein Stück weitergeholfen.

Vor ein paar Jahren hatte ich das ja mal alles gereinigt und dabei auch besagte Gitter entfernt, aber das ist eine ganz besch…eidene Arbeit, da man da oben nur mühsam ankommt und es ohnehin ein fast endloser Kampf ist.

Am liebsten würde ich mich um diese Problematik gar nicht kümmern müssen, aber früher oder später muss ich da mal eine Entscheidung fällen. Nur eines ist klar. Mit diesem Biotop auf Tannennadelgrundlage unmittelbar auf der Dachhaut und in der Regenrinne geht es nicht weiter.


Rückschnitt Schmetterlingsflieder

Bei mir an der Halle steht neben der Eingangstür ein etwas sehr aus sich herausgewachsener Schmetterlingsflieder, der im Laufe der Zeit immer größer wurde. In diesem Sommer ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass man von der Straße aus die Eingangstür des Gebäudes gar nicht mehr richtig sehen konnte, was ich als Sicherheitsrisiko (Einbruch) bewertet habe.

Nun sind wir diesem (überhaus hübschen) Gewächs mit einer Astschere radikal zu Leibe gerückt und haben nur den Wurzelballen mit ein paar Haupttrieben stehen gelassen. Mal gucken, was da im nächsten Frühjahr draus wird… :-)


Wasseruhr und Schornsteinfeger

Auch wenn die Halle momentan so vor sich hin steht, passiert auch da noch zwischendurch etwas. Akut musste der Wasserzähler getauscht werden und zufälligerweise wollte der Schornsteinfeger auch gerade seine Routineprüfung machen, so dass sich die Termine praktischerweise auf die selbe Stunde legen ließen.

Damit ist auch das dann erst mal wieder abgefrühstückt.

Altkleidersammlungwerbung

Mit den "Keine Werbung"-Hinweisen am und über dem Briefschlitz bei mir an der Halle kommen die meisten Verteiler inzwischen klar.

Nach wie vor beinahe konsequent ignoriert wird das von den kommerziellen Altkleidersammlern. Keine Ahnung, ob sie sich den kommerziellen Teil hinter ihrer Sammlung irgendwie schönreden. Bei den auf die Werbezettel aufgedruckten Handynummern ist jedenfalls bei meinen Anrufversuchen noch nie jemand rangegangen…

Schnee? Salz!

Als ich bei meiner Halle ankam, staunte ich etwas: "Wieso liegt hier noch Schnee?", dachte ich zuerst und kam dann aber ganz schnell darauf, dass der vermeintliche Schnee Unmengen an Streusalz waren, die offenbar mein beauftragter Winterdienst dort hinterlassen hat – gemäß dem Motto "viel hilft viel"… Aber das ist doch schon etwas arg übertrieben.

Werde ich gleich mal weiterleiten. :-O


Antwort Fachfirma Hallendach

Zur möglichen Wärmedämmung des Blechdachs bei mir an der Halle habe ich von der Fachfirma eine Antwort bekommen. Die wesentliche Aussagen habe ich hier mal auf ein paar Zeilen zusammengefasst:
[…] grundsätzlich […] nachträgliche Dämmung möglich […]

[…] kostenmäßig nicht zu empfehlen […]

[…] einfachste Lösung wäre […] Neuverlegung […] Sandwichelemente […]

[…] löst nicht Wärmebrückenprobleme im Wandbereich […]
Das ist der Moment, in dem man normalerweise eine zweite und dritte Meinung einholt. Mit meinem technischen Verständnis kann ich das alles schon nachvollziehen. Ob ich da irgendwann wirklich mal ein gescheites Dach drauf installieren lasse? Wären bestimmt rund 10.000€, die da an Kosten entstehen würden. Da jede Lösung einer nachträglichen Dämmung kostenmäßig auch im mittleren vierstelligen Bereich landen würde, stellt sich die Überlegung fast gar nicht mehr, wie ich das langfristig löse.

Dachdämmung Halle?!

Das Dach meiner Lagerhalle ist in Ganzmetall (Stahlträger mit dünnen Alublechen) ausgeführt. Die Bleche sind nicht dick, bewegen sich irgendwo im 1mm-Bereich. Man hört jeden Regentropfen, Starkregen oder Hagel klingen wie Weltuntergang, im Sommer hat man eine Sauna und im Winter (Das ist das aktuelle Stichwort!) ist es, mal vorsichtig ausgedrückt, arschkalt.

Die Halle frisst kein Brot, wie man so schön sagt (von Gehwegreinigung, Winterdienst, Gartendienst, Grundsteuern und laufenden Kosten für Strom, Gas und Wasser mal abgesehen…) und dient bislang vor allem nur als Abstellplatz für Dinge aus dem Laden, die hier im ohnehin schon viel zu kleinen Lager unnötig Platz wegnehmen würden. Langfristig soll daraus natürlich schon etwas werden, vor allem soll der Onlineshop ja mal wieder in Schwung kommen.

Und genau in die Richtung arbeite ich ständig, wenn auch nicht mit vollem Eifer. Aktuell bin ich dabei, eine Möglichkeit zu suchen, dem Dach eine Wärmedämmung zu verpassen. Habe nun auch mal eine Fachfirma angeschrieben, die auf den Bau von Trapezblechdächern spezialisiert ist. Wenn DIE nichts wissen, wer dann..?

Gibt es eine Möglichkeit, diese Konstruktion nachträglich mit einer Wärmedämmung auszustatten? Vielleicht hat von euch ja jemand eine Idee (bitte reelle Vorschläge und keine Bastellösungen.) und mag sie mir mitteilen. Gerne auch einfach nur Links zu Leuten, die es wissen könnten. Ich habe ja auch schon an Lösungen wie aufklebbare Dämmplatten gedacht. Oder vielleicht sogar Ortschaum, den ich erst seit kurzer Zeit kenne und derzeit fast als Lösung Nummer eins ansehen würde.


Alte Gasbuddel

Eine weitere Altlast aus der Halle haben wir mittlerweile entsorgt: Eine uralte und noch mehr oder weniger gefüllte Acetylen-Flasche (stand noch "Messer Griesheim" drauf, vor Jahren von Air Liquide übernommen…), mit der ich nichts anfangen konnte. Nach einer Telefonorgie einen Vertriebspartner von AL gefunden und dem das Teil zur Entsorgung auf den Hof gestellt:


Irgendwann meistbietend versteigern!

Es ist echt kurios: Immer wieder bekomme ich entweder direkt telefonisch oder auch um zwei Ecken herum durch meine unmittelbaren Nachbarn Anfragen von Leuten, die meine Halle kaufen oder mieten möchten. Natürlich verneine ich stets und auch meine beiden Nachbarn kommunizieren an solche Leute, dass ich weder Not noch Motivation habe, die Immobilie zu veräußern.

Falls man die ganzen Interessenten mal alle auf einen Haufen bekommen sollte, könnte man das Objekt ja meistbietend versteigern. :-D

Weggeräumter Sperrmüll

Die Massen an Holz und Sperrmüll, die seit rund drei Jahren hinter der Halle standen, habe ich nun endlich sortiert und entsorgt. Es waren vor allem etliche Hartfaser- und Spanplatten dabei, die sich mit Wasser vollgesogen hatten, sowie zwei Europaletten, auf denen mannshoch aufgeschichtetes Bauholz lag, in dem sich schon Biotope für Pilze und Nagetiere befanden.

Als nächster Schritt wird das Grünzeugs hinter der Halle wieder in Form gebracht, aber das wird wohl noch bis zum Frühjahr warten müssen:


Fluss Cola MHD 6.92

Dachböden sind doch immer wieder die besten Zeitkapseln. Auf dem Spitzboden über dem Bürotrakt bei mir an der Halle habe ich einen alten "River Cola"-Karton gefunden. Der Inhalt war noch belangloser als das aufgedruckte Datum, das allerdings schon wieder irgendwie erwähnenswert war: Juni 1992. In "Recyclingflaschen". So nannte sich das damals also hochtrabend, wenn die Flaschen nach Gebrauch dem Recycling zugeführt wurden und dadurch wiederverwendet werden konnten.