Der ahnungslose Chef
Ich weiß aus anderen Betrieben (egal in welcher Branche), dass die Mitarbeiter so reden und auch wir hier hatten schon Kollegen im Team, die diese Ansicht vertreten haben: Der Chef macht nie was, der Chef hockt immer nur im Büro, der Chef telefoniert lieber statt zu arbeiten, der Chef kümmert sich um nix und sowieso hat der Chef keine Ahnung was im Betrieb läuft.
Darüber braucht man mit den Leuten aber auch nicht zu diskutieren. Wer ernsthaft dieser Meinung ist, wird sich davon nicht abbringen lassen. Dass der Chef derjenige ist, der den Laden seit Jahren oder Jahrzehnten am Laufen hält, wird dabei nämlich gerne unter den Teppich gekehrt. Dass der Chef auch derjenige ist, der nicht nach seinem Nine-to-Five-Job pünktlich nach Hause fährt und sich dann bis zum nächsten Arbeitstag um nichts mehr zu kümmern braucht, sehen viele nicht. Eine eigene Firma ist immer im Kopf präsent, es geht schließlich um die eigene Existenz und mit dem Fortbestehen der Firma natürlich auch um die Verantwortung für die Arbeitsplätze der Mitarbeiter.
Was dabei nämlich oft vergessen wird: Rechnungen bezahlen sich nicht von alleine, Personalpläne schreiben sich nicht magisch über Nacht und das Finanzamt Bremen akzeptiert die Ausrede vermutlich nicht, dass ich lieber Regale einräumt habe.
Eigentlich müsste man jedem, der so redet, ein Startkapital in die Hand drücken mit den Worten: "Na, dann mach mal besser!"
Ich glaube, das würde so manchen Zeitgenossen hinsichtlich der Wahrnehmung unterschiedlicher Arbeitsleistungen schnell wieder auf Werkseinstellung zurücksetzten – und zwar schneller, als die erste Umsatzsteuervoranmeldung fällig ist. Da machen dann nämlich viele schon die ersten dicken Backen.
Darüber braucht man mit den Leuten aber auch nicht zu diskutieren. Wer ernsthaft dieser Meinung ist, wird sich davon nicht abbringen lassen. Dass der Chef derjenige ist, der den Laden seit Jahren oder Jahrzehnten am Laufen hält, wird dabei nämlich gerne unter den Teppich gekehrt. Dass der Chef auch derjenige ist, der nicht nach seinem Nine-to-Five-Job pünktlich nach Hause fährt und sich dann bis zum nächsten Arbeitstag um nichts mehr zu kümmern braucht, sehen viele nicht. Eine eigene Firma ist immer im Kopf präsent, es geht schließlich um die eigene Existenz und mit dem Fortbestehen der Firma natürlich auch um die Verantwortung für die Arbeitsplätze der Mitarbeiter.
Was dabei nämlich oft vergessen wird: Rechnungen bezahlen sich nicht von alleine, Personalpläne schreiben sich nicht magisch über Nacht und das Finanzamt Bremen akzeptiert die Ausrede vermutlich nicht, dass ich lieber Regale einräumt habe.
Eigentlich müsste man jedem, der so redet, ein Startkapital in die Hand drücken mit den Worten: "Na, dann mach mal besser!"
Ich glaube, das würde so manchen Zeitgenossen hinsichtlich der Wahrnehmung unterschiedlicher Arbeitsleistungen schnell wieder auf Werkseinstellung zurücksetzten – und zwar schneller, als die erste Umsatzsteuervoranmeldung fällig ist. Da machen dann nämlich viele schon die ersten dicken Backen.
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Kommentare
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Horst-Kevin am :
Für das Seelenleben einiger abhängig Beschäftigter scheint es eine Notwendigkeit zu sein, festzustellen, dass sie selbst den Laden schmeißen und der Chef im Ganzen Theater nur ein Statist ist. Warum das so ist? Es hat halt noch niemand gecheckt, was eigentlich los ist! Lebt sich viel entspannter so.
Klodeckel am :
So möchten viel Angestellte auch gerne sein und deshalb ensteht unterbewusst eine neidbasierte Ablehnung. Nicht bei allen, aber bei einigen.
Zeddi am :
Hab jetzt ein paar Jahre Betriebsrat gemacht und in der hinsicht ECHT viel elend mitbekommen, die leute haben unglaublich beschissene Vorstellungen davon was ein Chef und auch einige andere als "schön" empfundene Positionen so mit sich bringen. Genauso auch generell davon wie ein Unternehmen, Wettbewerb usw funktioniert.
Und gleichzeitig die größten Meinungen wie man alles besser machen kann, je - sorry - unwissender desto größer die Meinung.
Macht einen echt nen Stück weit fertig. Oft denke ich mir bei der Neiddebatte: "Dann machst doch einfach selber und besser" - qualifizier dich, hab ne gute Idee und mach es einfach. Oder hör auf rumzumaulen.
Horst-Kevin am :
Nobody am :
Lass dich doch von so nem Gelaber nicht triggern… jemand der weiß wie gut er ist, der braucht weder damit prahlen, noch nach Aufmerksamkeit suchen… wenn jemand dir in der Hinsicht auf den Keks geht, wir leben in Deutschland, er kann jederzeit gehen… keiner muss für jemanden arbeiten den er nicht respektiert.
Der Firmeninhaber hat meinen höchsten Respekt, genau wie meine Vorgesetzten, für Idioten arbeite ich aus Prinzip nicht.
Wie heißt es so schön, Neid muss man sich verdienen, Mitleid bekommste geschenkt.
Mitleser am :
bli am :
bli am :
Ist das nicht der Traum eines jeden Unternehmers? Ein Unternehmen anschieben und sich dann um nichts mehr kümmern müssen, weil der Laden von alleine läuft und Geld abwirft?