Schlechte Erfahrungen
Eine Kundin fragte nach einem Praktikumsplatz (Schulpraktikum) für ihren Sohn.
"Wir nehmen keine Praktikanten."
"Warum nicht?"
"Weil wir so viele schlechte Erfahrungen gemacht haben."
"Ich war schon in 50 Läden, die sagen alle das Gleiche. Und Sie jetzt auch."
Tzja, ist wohl was dran …
"Wir nehmen keine Praktikanten."
"Warum nicht?"
"Weil wir so viele schlechte Erfahrungen gemacht haben."
"Ich war schon in 50 Läden, die sagen alle das Gleiche. Und Sie jetzt auch."
Tzja, ist wohl was dran …
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Kommentare
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Michael K. am :
Löbliche Ausnahmen sind Bundeswehr und der öffentliche Dienst im Allgemeinen – aber den ganzen Rest kannste vergessen.
nicht der andere am :
arnotron am :
Allerdings sehe ich ein ganz anderes Problem. Ich habe mir damals meinen Praktikumsplatz selber gesucht. Dann weiss man auch was man bekommt und kann danach entscheiden.
eigentlichegal am :
Aber wenn dem so wäre, dann müsste man Unternehmen gar nicht verpflichten.
=> Die Versäumnisse liegen nicht bei den Unternehmen
Nobody am :
Ich kann Firmen verstehen, es macht halt nur Arbeit, kostet Zeit und Geld, Abläufe werden gestört, Kinder sind oft nicht motiviert weil eben Pflicht… finde das System der Praktika nicht schlecht, aber man muss sich da was einfallen lassen z.b. sowas in die Ferien verlagern und einfach sagen man muss in der weiterführenden Schule drei Praktika a 7-14Tage absolvieren, wann und wo bestimmt man selber. Es muss in jedem Fall flexibler werden wenn man möchte das die Kids sich orientieren.
Stefan am :
Ich habe in 40 Jahren Selbstständigkeit genau diese Zeit miterlebt in der diese Praktikumsplätze abgeschafft wurden und ich weis auch warum.
Da war alles dabei, vom schlechten Verhalten - Verweigerung - Beleidigungen - Drohungen (sowohl vom Praktikant wie auch von den Eltern) bis hin zum Diebstahl bei uns im Lager zum Diebstahl bei Kunden mit Vollprogramm Polizei - Anzeige - Gerichtsverhandlung.
Sowas kannst du dir bei deinen (Stamm) Kunden nicht leisten - daher gab es eine klare Entscheidung : Keine Praktika mehr.
Natürlich ist mir auch klar das es die Minderheit der Kids, die Erziehung und Umgangsformen bekommen haben, büssen müssen.
Ronaldo am :
Und für meinen beruflichen Bereich muss ich auch den Spagat machen zwischen "In Zeiten des Fachkräftemangels müssen wir früh genug um Nachwuchs werben!" und "Bei knapper personeller Besetzung können wir nicht nebenher noch schlecht erzogene Kinder beaufsichtigen."
Trotzdem haben wir in den letzten Jahren ein paar Schülerpraktikanten in begrenzten Bereichen mitlaufen lassen. Besonders gut hat es mir gefallen, wenn die sich vorab einmal in Begleitung eines Elternteils persönlich vorgestellt haben. Da bekommt schon einen guten Eindruck, ob das passt oder nicht. Und kann ggf. auch den Rat geben, doch noch woanders zu gucken.
Horst-Kevin am :
Käme der Sohn von sich aus in den Laden mit einer Vorstellung, warum der Lebensmitteleinzelhandel für ihn interessant ist, könnte er vielleicht sogar erreichen, dass seinetwegen mal eine Ausnahme gemacht wird.
Cliff am :
Klodeckel am :
SPages am :
Bei Ferienjobs sind wir da etwas offener vom Personenkreis, weil da regelt das Geld was winkt eigentlich die Motivation ganz gut.
Und Azubis müssen wir ja auch irgendwie werben damit wir unsere Firma nicht irgendwann mit vollen Auftragsbüchern, aber keinen Mitarbeitern welche diese abarbeiten können, schließen müssen. Und im großen und ganzen passt das schon, was vielleicht auch daran liegt das wir die Chance haben ein paar mehr Azubis zu haben und so die "stärkeren" die "schwächeren" mitziehen.