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Flickiflacki über der Aktionsfläche

Nach nur vier Monaten ist nun die nächste LED-Röhre gestorben. Eine der Lampen über der Aktionsfläche hatte sich vor ein paar Wochen schon als "Wackelkandidat" angekündigt, nachdem sie nach dem Einschalten ein paar Minuten lang geflackert hatte. Als sie dann mutmaßlich auf Betriebstemperatur kam, ging es wieder und so auch bis Samstag.

Gestern hat sie sich dann endgültig verabschiedet und mit einem ziemlich unkontrollierten Geflacker die Mitarbeiter genervt. (Man hätte natürlich auf eine Leiter steigen und die Röhre herausnehmen können, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden …) Im Gegensatz zu klassischen Leuchtstoffröhren hat die LED-Röhre das volle Repertoire an Lichterscheinungen zum Besten gebracht: Von kurzen Blitzen, die nur einen Bruchteil einer Sekunde dauerten und kaum wahrzunehmen waren, bis hin zu sekundenlangem Leuchten in voller Helligkeit.

Dass die LED-Röhren auch nicht ewig halten würden, war klar. Aber immerhin haben wir nicht mehr wie früher bei den klassischen Leuchtstoffröhren alle zwei Wochen einen Ausfall.


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Kommentare

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Schlaumeier am :

Der LED selbst geht's gut. Die Ansteuerelektronik hat offenbar die kürzere Lebensdauer...

Anonym am :

Ja leider sind da viele Hersteller auf dem Holzweg und sparen an der Elektronik für die Umrichtung. Selbst ehemals Osram, nun LEDvance macht es so und es werden auch Produkte einfach eingestellt. Hatte mir da mal eine teure LED-Deckenleuchte im Jahr 2020 von Osram gekauft, da die LED-Module inklusive Umrichter als austauschbar beworben wurden. LEDvance hat die Produktreihe nun gestrichen, will nur noch Profi-Produkte weiter unterstützen und ich finde kein passendes Modul mehr nachdem die Leuchte den Geist aufgegeben hat. Wohlgemerkt bei privater Nutzung in einem Badezimmer. Also etwa eine Stunde pro Tag über knapp 6 Jahre, ergibt theoretisch 2.190 Stunden. Generell haben LEDs eine Lebenserwartung von über 10.000 Stunden, offenbar nicht die Umrichter-Elektronik.

Bei Euch im Markt ist das eine andere Größenordnung. Da dürfte die Leuchte sicher über 10.000 Stunden gekommen sein.

SPages am :

Oft Ein- und Ausschalten ist leider zugar die schlechtere Option. Gibt immer mal wieder Spannungsspitzen welche die elektronischen Bauteile uncool finden auf Dauer.

SPages am :

Oft Ein- und Ausschalten ist leider zugar die schlechtere Option. Gibt immer mal wieder Spannungsspitzen welche die elektronischen Bauteile uncool finden auf Dauer.

Anonym am :

Das Licht im Bad wird morgens und abends jeweils ein- und ausgeschaltet. Das ergibt also etwa 8700 Schaltvorgänge in 6 Jahren. Eine Glühbirne hätte man für wenige Euro einfach tauschen können. Die gesamte Leuchte aus Glas und Edelstahl für ca. 100 Euro ist nun aber wegen dem LED-Modul ein Fall für das Recycling. Aus Verbrauchersicht ein kompletter Reinfall. Dass viele Hersteller mittlerweile komplette Leuchten für um 20€ aus Kunststoff anbieten, wundert mich nicht und selbst das wäre teurer als Glühbirnen bzw. standardisierte LED-Leuchtmittel mit E14-Gewinde zu tauschen.

SPages am :

Das ist richtig, aber der in Wärme umgesetzte Strom wurde halt als Verlust betrachtet, wobei ich denke das man in Deutschland darüber streiten kann ob Verlust oder doch kleine Zusatzheizung.

Es zeigt halt mal wieder, gut gedacht ist nicht unbedingt gut gemacht.

Wenn aber alles passt wie bei den Filament LED-Birnen (E27 Fassung) bei uns im Wohnzimmer, geht die Rechnung wahrscheinlich auf. Es gab einen Frühausfall nach wenigen Wochen, der wurde aber ohne Diskussion kostenfrei umgetauscht.

Nobody am :

Ich kaufe nur noch Lampen mit gescheiten Fassungen E14/E27/GU10,G9 etc, meine leuchtmittel kommen meist von Ikea, die liefern über viele verschiedene Fassungen gleiche Lichtfarben/Temperaturen.

Zeddi am :

Ich hab inzwischen seit 6 Jahren nur noch LEDs, noch länger generell welche, ich kaufe aber sehr bewusst fast nur Lampen mit klassischen Leuchtmittelfassungen - oder hab vorhandene die vorher Energiespar oder klassische Leuchtmittel hatten bei defekt auf LED umgerüstet.

Ich kaufe nur Phillips LED die ich vergünstigt über meinen Arbeitgeber der damit handelt erwerben kann, bislang hab ich 0 defekte, das ist dtl. besser als klassische Lampen in den jew. Szenarien, das Licht ist sehr angenehm Hell und hat für mich eine gute "Temperatur".

Wechsel auf LED - ein voller Erfolg (Inbs. da ich auch gerne mal vergesse irgendwo das Licht auszumachen.)

Ich hab jetzt als sonne art "Test" im Keller zwei sehr günstige LED-Lampen mit fest integrierten Leuchtmittel, die haben aber meine ich 6€ bei IKEA gekostet, da wäre jetzt ein frühzeitiger defekt nicht so schlimm und mir bei dem Preis auch nen Stückweit egal, das ding hat auch Unwelttechnisch nicht mehr "Plastik" abseits der LED als nen großer Jogurtbecher den man jede Woche manchmal mehrfach wegschmeißt, also auch da denke ich wenig stress.

bli am :

Warum ist das Video so kurz? Für einen realistischen Eindruck hätte ich mir mindestens eine Zehn-Minuten-Sequenz gewünscht.

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