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Die ersten Brösel am neuen Schild

Das neue Kasse-geschlossen-Schild aus dem 3D-Drucker ist zwar noch nicht vollständig zerstört worden, hat aber die ersten Macken.

Keine Ahnung, warum diese Schilder so unfassbar zerstörerischen Belastungen ausgesetzt sind, als würde ein Spaceshuttle den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre durchführen. Man stellt so ein Schild hin und nimmt es wieder weg. Warum die immer und immer wieder herunterfallen, erschließt sich mir echt nicht.

Eine der unteren Ecken ist schon leicht zerbröselt, an einer oberen Ecke hat sich ein zwei Zentimeter langer Riss gebildet. Ob es hilft, die Füllung der Quader massiver zu gestalten? Dadurch wird das ganze Teil natürlich auch schwerer, wodurch es härter auf den Boden aufschlägt.

Mal abwarten, wie es sich entwickelt. Ich kann das Teil natürlich jederzeit neu bauen, der Materialaufwand hält sich in Grenzen, wir reden von ein paar Euro, aber es wäre einfach grundsätzlich schade, alle paar Wochen so viel Material in die Tonne zu werfen. Aber so weit sind wir noch nicht. Das erste Schild ist noch gut genug und wird sicherlich noch eine Weile im Einsatz bleiben …


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Kommentare

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Andi am :

Das nächste Schild muss offensichtlich aus Stahl gefräst werden. Mit ein bisschen Übung kann man das dann auch Ladendieben viel besser hinterherwerfen.

TOMRA am :

Idealerweise in Form eines Bumerangs oder Wurfanker.

Cliff am :

Erster Kommentator schreibt genau das, was ich dachte. Volltreffer. Wobei: Massiver Stahl muss es ja nicht sein, ein Blechschild tut's auch. Alternativ könnte man über Holz nachdenken. Massiv, kein Pressspan.

Jemand am :

Oder du druckst es mit TPU (also quasi so eine Art festes Gummi). Das sollte den Belastungen deutlich stärker standhalten.

Anonym am :

ASA oder ABS sollte es auch tun. Das dürfte aber schwieriger zu drucken sein. Und ja, die Materialstärke ist direkt proportional zur Haltbarkeit und dem Gewicht. Es gibt auch abgefahrene Materialien mit Faserverstärkung, die noch mehr aushalten, aber die kosten dann auch gleich mehrere Größenordnungen mehr.

https://www.3djake.de/info/ratgeber/3d-druck-materialien-im-vergleich-welches-filament-ist-das-richtige

Jodelschnepfe am :

Die beiden Längsseiten sowie die obere Seite des „selbstgedruckten” Kassenschildes sollten meiner bescheidenen Erfahrung nach mit rechteckigen, U-förmigen Aluminiumprofilen, welche die drei Seiten des Schildes vor mechanischer Beschädigung schützen, eingefasst werden.

Horst-Kevin am :

Ein unachtsamer Kunde, der sich schon mal an der Kasse anstellt, sich mit Rucksack umdreht und dabei das Schild herunterreißt.
Der Mitarbeiter, der schnell die Kasse für die wartenden Kunden öffnen will und mit der einen Hand schon an der Kasse ist, während er gleichzeitig mit der anderen das Schild wegnimmt, und es dabei gegen die Smokythek haut.

Solche Gegenstände sind zahlreichen, kleinen Unachtsamkeiten ausgesetzt. Und steter Tropfen höhlt nun mal den Stein.

phantom2786 am :

90 Grad / Harte Kanten sind bei 3D gedruckten Sachen "immer" die Schwachstelle. Zumal auch die ein oder andere Fase/Abrundung es für Auge und auch für die Hand angenehmer macht.

Beim Material, PLA+/PLA Tough oder PETG und dann mit den Wandstärken nicht geizen (min. 4) und beim Infill nicht Standard (2D - Grid) nehmen sondern die 3D (Gyroid / Cubic) und dann irgendwas 10-20%

Orientierung ist auch noch ein Thema, das hätte man auch liegend drucken können (wie ein T) dann hast du in die wichtigste Richtung die meiste Stabilität.

https://albums.ente.io/?t=8FBUFXPMJH#JDdmZjKLvPXG23wwfKvTm54xAC1Ptpp1JM4SLehDEJrJ

Preislich dürfte man aber in dem Fall gegenüber den 2-3 Euro Acryl Aufstellern nicht viel Vorteil haben.

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