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Sortieren und Gruppieren

Die schriftlichen Unterlagen für eine interne Datenschutzschulung bestehen aus ca. 30 doppelseitig bedruckten Blättern, die ich mittels Heftstreifen zu einer Mappe zusammengefasst jedem neuen Mitarbeiter aushändige.

Die pdf-Datei hatte ich an unseren großen Konica-Minolta-Drucker geschickt und dann hatte ich die Auswahl hinsichtlich der Sortierung der Seiten, als ich 15 Exemplare drucken wollte: Lieber Anwender, möchtest du "Sortieren" oder "Gruppieren"?

Ich hatte das wohl anders aufgefasst als der Drucker und habe nach meiner "Sortieren"-Auswahl erwartet, dass ich hinterher einen Stapel Papier habe, in dem sich alle 15 Datenschutz-Mappen jeweils vollständig hintereinander befinden. Das ist jedoch der "gruppierte" Ausdruck. Sortiert man die Druckausgabe, so wie ich es ausgewählt hatte, kann man hinterher ein fröhliches Puzzlespiel mit vielen Stapeln auf dem Schreibtisch starten, da in dem dicken Haufen erst 15 mal Blatt eins liegt, dann 15 mal Blatt zwei, dann 15 mal Blatt drei und in etwa so weiter bis man schließlich 15 mal die letzte Seite hat.

Die Sortiererei hätte ich mir gerne gespart, aber man hat ja sonst nichts zu tun …

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Kommentare

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Chris_aus_B am :

Das bringt bei mir ein Erinnerungsbruchstück aus meiner Grunschulzeit von vor Jahrzehnten hervor.

Ich weiß nicht mehr (oder wusste es nich so richtig) für was der ganze Papierkram war, aber einer unserer Lehrer hatte meine Klasse (?, kommt mir vor als wären das zu viele Personen) in einer Art Reise nach Jerusalem um eine Tischreihe mit vielen Papierstapeln geschickt, von denen wir dann jeweils ein Blatt nehmen sollten, um so ein x-seitiges Dokument zusammenzutragen. Keine Ahnung wie viele Seiten oder Exemplare es waren.

Chris_aus_B am :

Und der Grundschule stifte ich noch ein d.

someone am :

War das evtl. noch Matrizenumdruck? Leicht gelbliches Papier mit violetter Schrift? Mit einem Hauch von Spiritusduft, wenn frisch?

Dann werden es nicht so sehr viele Exemplare gewesen sein. Nach 100-200 Abzügen war der Druck kurz vor unlesbar, blasser wurde er schon lange vorher. Aber die konnte man dafür sehr schnell durchkurbeln, die Seiten pro Minute wären sogar heute noch konkurrenzfähig. Und ein gestandener Profi wie unser Schulassistent damals hat auch in Nullkommanix die nächste auf der Rolle gehabt.

Ich erinnere mich, damals kurz vor dem Abi das eine oder andere Handout zu einem Referat mit dem Nadeldrucker zu Papier, äh Matrize gebracht zu haben. So einen neumodischen Kram gabs in Lehrerkreisen natürlich noch nicht. Schreibmaschine war das höchste der Gefühle, handgeschrieben kam auch oft vor.

Chris_aus_B am :

Ja, ich kenne die Matrizenumdrucke noch sehr gut *schnüffel*, aber ich bin mir sehr sicher, dass das "richtige" Kopien waren, alternativ wäre es auch möglich, dass das richtig gedruckt war (Offsetdruck?).

Ich erinnere mich halt an den Vorgang, aber nicht (mehr) den Kontext. Ich glaube auch nicht, dass es viele Informationen gab, nur dass es (einmalig) zu erledigen war.

Ach ja, damals wars...

Dörk am :

Vielleicht war es auch ein RISO/Risograph Schablonendrucker. Irre schnell die Dinger.

Chris_aus_B am :

Wenn die Angabe in der Wikipedia stimmt und die ersten RISO Geräte 1986 in Japan auf den Markt kamen, dann passt es zeitlich auf jeden Fall nicht für eine deutsche Grundschule.
Ich nehme an, der schuleigene Kopierer wurde längere Zeit gequält und da er mit dem Gruppieren komplett überfordert wäre, wurde es gar nicht erst versucht. - wofür gibt es billige Arbeitskräfte Schüler...

Nobody am :

Normal sind da ja noch so bedeutungsvolle Bildchen daneben „1,2,3,1,2,3“ und „1,1,2,2,3,3,“ aber ein Testdruck mit zwei chargen hätte auch geholfen. ;-)

nicht der andere am :

Zum Testen hätte ja schon "1,1,2,2" versus "1,2,1,2" gereicht, aber wenn es eben sprachlich eindeutig erscheint, dann kommt man diesseits hoher Auflagen ja gar nicht erst auf Testbedarf. Auch im Angesicht des Resultats verbleibt ja Enttäuschung statt Erkenntnisfreude.

Horst-Kevin am :

Ich muss korrigieren: Die Gruppiererei hättest Du Dir gerne gespart. :-P

Ryukia am :

Ok, nach dem Burn wird er es nie wieder verwechseln :-D

Ryukia am :

Sortieren wie in sortenrein oder Gruppieren wie in Gruppe = eine Ansammlung verschiedener Individuen (oder Seiten).

Man möcht meinen wenn man's einmal falsch gemacht hat weiß man es, aber so funktioniert (m)ein Gehirn nicht...

Björn Harste am :

Das ist so ähnlich wie "vertikal spiegeln" und "horizontal spiegeln" in Grafikprogrammen. Ich habe das viele Jahre so interpretiert, dass die Spiegelachse vertikal oder horizontal liegt. Tatsächlich wird das Bild aber beim Spiegeln an einer gedachten Vertikalen oder Horizontalen entlanggeführt, die Spiegelachse liegt also Senkrecht dazu. Will man bei einem Bild rechts und links tauschen, muss man folglich "horizontal spiegeln" auswählen, dabei ist die Spiegelachse jedoch dann vertikal angeordnet. DAS ist verwirrend.

Horst-Kevin am :

Führst Du eigentlich auch Fackeln und Mistgabeln?

nicht der andere am :

Kommt halt immer drauf an, ob man das Ergebnis (statisch/von hinten) oder den Vorgang (dynamisch/von vorn) betrachtet.

Leute wählen jemand. Jemand ist erwählt.

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