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Bedienthekenpass-Stempel

In den letzten Tagen endete die Aktion "Bedientheken-Pass" der Edeka. Der Pass war ein klassisches Bonusheft, in das man Stempel bekommen konnte, für jeden Einkauf ab 5 Euro an einer Bedientheke in einem Edeka-Markt hat man einen Stempel bekommen, waren die 10 Stempel voll, gab es zusätzliche 5 Euro Rabatt auf den nächsten Einkauf.

Wir haben zwar kein Bedientheke, sind aber eben doch ein Edeka-Markt und hatten deshalb auch zu Beginn der Aktion das Material bekommen – etliche dieser Pappkärtchen und eben auch eine Handvoll Stempel. Diese Stempel sind kleine Stempel von COLOP mit integriertem Stempelkissen, mit denen man einen etwa 1cm kleinen Kreis stempeln kann, in dem stellvertretend für die vier verschiedenen Bedientheken in einem Supermarkt ein Fisch, ein Brot, ein Stück Käse und mutmaßlich ein Stück Fleisch abgebildet sind.

Die Papierdinger sind egal, Altpapier. Aber um die Stempel finde ich es irgendwie schade. Nagelneu und nie benutzt wäre es eine schmerzhafte Ressourcenverschwendung, sie einfach so zu entsorgen. Andererseits: Was soll man damit anfangen? Selbst ein Kind wird die Dinger nach ein paar Stempelungen auf der heimischen Tapete langweilig finden …

(Da ich nicht weiß, ob sie nicht vielleicht doch bei einer neuen Aktion wieder benutzt werden sollten, werde ich sie schließlich doch in den Müll werfen und nicht verschenken. Das Missbrauchspotential wäre immens und ich werde mir nicht nachsagen lassen, das unterstützt oder gar provoziert zu haben.)


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Kommentare

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Mitleser am :

Den Stempel könnte man ja für eine Letterbox an der Halle nutzen, Platz sollte da ja sein.

Anonym am :

Witzig, dass der Stempel selbst ein Missbrauchspotential bergen solle. :-D Das Verwenden solcher archaischer Methoden selbst wäre das Risiko. Wenn man sich ein Stempelheft besorgt und einen Stempel abgedruckt hat, kann man sich leicht selbst einen Stempel bauen und online bestellen (oder wie früher aus einer Kartoffel schnitzen).

Warum haben fast alle LEH-Ketten denn mittlerweile Apps (beispielsweise Lidl, Rewe, Penny, Netto usw.)? Weil man dort solche Aktionen viel einfacher abbilden kann und sogar noch nebenbei freiwillig Daten von den Kunden geliefert bekommt. Dynamische Bonus-Anwendungen und Zielgruppen-gerechte Werbung (basierend auf Profilen) sind auch kein Problem und niemand muss Papier oder Stempel vorrätig halten.
- Nicht dass ich diese Entwicklung gutheißen würde, aber so sieht halt die Realität heute aus: Digitalisierung überall.

TOMRA am :

Vielleicht relativ unauffällig diebstahlgefährdete Ware auf Papieretiketten damit kennzeichnen?
Falls mal ein Dieb, Hehler Weiterverkäufer oder gar (indirekter) Endkunde mit verdächtiger Ware kontrolliert werden sollte.

oliver am :

Wir hatten die etwas breitere Ausführung dieser Firma für einen Firmenstempel, da wir umgezogen sind, wurde der Stempel an ein Servicecenter gesandt und kam mit neuer Adresse zu uns zurück. Da wurde nur die Matrize ausgetauscht.

Georg am :

Der Tochter geben um evtl.Schulmaterial zu Kennzeichnen,bzw.zu Verschönern.

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