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Samstäglicher Intelligenzverlust

Wie jeden Samstag Vormittag hab ich die Elepfandspendenbox ausleert. Während ich die einzelnen Bons mit dem Windows-Taschenrechner am PC zusammentippte, klingelte mein Handy. Ich ging ran und wir telefonierten ein paar Minuten, während derer ich die Leergutbons weiter in den Taschenrechner eintippte.

Wie üblich schredderte ich die Bons hinterher in meinem Aktenvernichter und weil ich ja fertig war, schloss ich den Taschenrechner wieder und wir setzen den Anruf fort.

Nach dem Telefongespräch wollte ich nun die Summe in meine Tabelle eintragen, aber da ich den Rechner bereits geschlossen hatte, war da auch keine Summe mehr.

Großes Kino …

Ich weiß noch, dass das etwas über 10 Euro waren. 12, vielleicht 13, auf jeden Fall stand vorne noch eine 1 – und das schon mit dem wie üblich von mir privat verdoppelten größten Bon der Woche, der sich diesmal auf 1,45 € belief.

Ich trage jetzt glatte 20 Euro ein, ich denke, das ist mehr als fair.

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Kommentare

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AM am :

Vielleicht kannst du jetzt verstehen, dass Leute trotz des "idiotensicheren" Vorgangs aus Versehen auf "Spenden" drücken bei der Pfandrückgabe: Man ist eben oft abgelenkt und mit den Gedanken woanders.

Bei den meisten Läden gibt es auch gar nicht die Möglichkeit, zu spenden, also etwas falsch zu machen. Ich kenne einen Spendenbutton nur vom Lidl. Also ist man es auch nicht gewohnt, dabei aufmerksam zu sein und genau hinzuschauen, sondern drückt einfach auf etwas, ohne genau zu lesen.

Es ist schon sehr kundenunfreundlich dann sinngemäß zu sagen: "Selbst schuld! Da freuen sich die Elefanten!", anstatt den Betrag zurückzuerstatten.

Warenverräumer am :

Es gibt zum Beispiel bei Netto Marken-Discount auch eine Spendentaste. Ich weiß nicht, ob es sie immer und überall gibt, ich habe sie aber schon für die Tabaluga-Stiftung von Peter Maffay und RTL Wir helfen Kindern gesehen.

Bremerin am :

Spendenboxen sind normalerweise versiegelt, damit keine unbefugte Privatperson sich das Geld krallt, welches andere gespendet haben. Das gilt bestimmt auch für digitale Spenden.
Gespendet ist gespendet.
Björn kann den Leergutautomaten ja auch nicht manipulieren, um mehr Pfandgeld zu erhalten als ihm zusteht.

eigentlichegal am :

Ein Pfandautomat hat eine einzige Aufgabe: Den vom Kunden eingeworfenen Pfand in einem in Geld einlösbaren Bon umzuwandeln.
Das Ding wird ja schließlich nicht Spendenautomat genannt.
Was der Kunde dann mit dem Bon macht ist eine völlig andere Geschichte.
Wenn es an der Kasse eine Funktion gäbe, dass das vom Kunden beim Flascheneinkauf bezahlte Pfandgeld gespendet wird und Björn dadurch ein Differenzbetrag entsteht, für den er aufkommen müsste:
Wie oft müsste eine Kassiererin die wohl versehentlich auslösen bis Björn die Schnauze voll hätte und sie deaktivieren würde?
Ich bin wirklich ein Freund von wohltätigen Spendenaktionen, aber dann muss 100% Freiwilligkeit gewährleistet sein und ein Zusammenhang bestehen.
"Wer Pfand abgibt will vielleicht auch spenden" ist eine hanebüchene Vermutung. Eher im Gegenteil: Viele Pfandsammler brauchen die Kohle selber

arnonym am :

Der Taschenrechner unter macOS merkt sich einfach das letzte Ergebnis (und die dazugehörige Rechnung)... just saying.

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