Das Gerücht der Ladenvergrößerung
Mein Nachbar Axel (Schuh- und Schlüsseldienst*) geht in absehbarer Zeit in Rente. Was mit seinem kleinen Laden passiert, wissen ein paar Kunden schon ganz genau: Gerüchteweise werden wir uns vergrößern. Das finde ich richtig gut, denn unsere Platznot ist ja nun allgemein bekannt.
Ich überlege noch, ob wir auf der Fläche einen Baumarkt mit angeschlossener Baustoffhalle als Drive In eröffnen oder ob wir uns einfach damit abfinden, dass der kleine Laden für uns beim besten Willen nicht zu gebrauchen ist. Vor allem deshalb nicht, weil zwischen unseren beiden Läden das große Treppenhaus von den Wohnungen hier über uns zu finden ist. Ich weiß natürlich schon lange, dass Axel irgendwann in den Ruhestand geht und habe auch viel darüber nachgedacht, ob die rund 50qm Fläche seines Ladens nicht hier irgendwie integrierbar wären. Aber das geben die baulichen Gegebenheiten hier einfach nicht her.
Was mir fehlen wird, ist seine Kompetenz in Sachen Schlüsseln. Die Anzahl der verkauften Schlösser/Schließzylinder, aber vor allem die Menge der Nachschlüssel, die er im Laufe der vielen Jahre für uns hier angefertigt hat, kann ich nicht annähernd schätzen. Es könnte schon dreistellig sein.
*) Mir kam gerade zum ersten Mal der Gedanke, warum eigentlich die Kombination mit schuhreparierenden Schlossern oder schlüsselnachmachenden Schustern so häufig anzutreffen ist. Die Suche im Web führe mich zu diesem Artikel: Darum bieten Schuster auch Schlüsseldienste an
Ich überlege noch, ob wir auf der Fläche einen Baumarkt mit angeschlossener Baustoffhalle als Drive In eröffnen oder ob wir uns einfach damit abfinden, dass der kleine Laden für uns beim besten Willen nicht zu gebrauchen ist. Vor allem deshalb nicht, weil zwischen unseren beiden Läden das große Treppenhaus von den Wohnungen hier über uns zu finden ist. Ich weiß natürlich schon lange, dass Axel irgendwann in den Ruhestand geht und habe auch viel darüber nachgedacht, ob die rund 50qm Fläche seines Ladens nicht hier irgendwie integrierbar wären. Aber das geben die baulichen Gegebenheiten hier einfach nicht her.
Was mir fehlen wird, ist seine Kompetenz in Sachen Schlüsseln. Die Anzahl der verkauften Schlösser/Schließzylinder, aber vor allem die Menge der Nachschlüssel, die er im Laufe der vielen Jahre für uns hier angefertigt hat, kann ich nicht annähernd schätzen. Es könnte schon dreistellig sein.
*) Mir kam gerade zum ersten Mal der Gedanke, warum eigentlich die Kombination mit schuhreparierenden Schlossern oder schlüsselnachmachenden Schustern so häufig anzutreffen ist. Die Suche im Web führe mich zu diesem Artikel: Darum bieten Schuster auch Schlüsseldienste an
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Kommentare
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bli am :
Mitleser am :
Oder als Pausenraum? Okay, muss man dann immer raus gehen….
Beamter am :
Klodeckel am :
Andres am :
Der Kiosk hätte ein richtig großes Lager im Hintergrund, falls an einem Sonntag 100 Leute plötzlich Bratwurst und Bier benötigen.
Beamter am :
Bernd am :
Der Laden bezahlt sich doch in den nächsten 10-15 Jahren von seiner Mieteinnahme selbst und am Ende gehört einem die ganze untere Etage, welches mal die Tochter erbt oder als Rentner in Weltreisen verballert wird.
Holdi am :
Georg am :
Kann man doch gut in die zusammengelegten Läden integrieren,wer zu seiner Wohnung möchte kann schnell noch etwas einkaufen vor dem Treppensteigen
eigentlichegal am :
Wer kennt sie nicht? Opas Schuhe mit abschließbarer Tasche.
Das klingt für mich nach einer 100% KI-Halluzination.
Achim am :
TOMRA am :
https://de.wikipedia.org/wiki/KangaRoos
Mark am :
Klodeckel am :
Von der Ladengröße würde das gut passen.
Hauptproblem dürfte sein: Man findet kein Personal mehr, für solche Tätigkeiten. Das dürfte auch in Bremen nicht anders sein.